Büro Für Angewandte Poesie


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Gender und Stammtisch
Lann Hornscheidt von der Berliner Humboldt-Universität hat eine Professur für Genderstudies und möchte geschlechtsneutral als Professx angesprochen werden. Das ruft die Stammtisch-Fraktion auf den Plan - wer die sind und was die wollen, fragt Antonia Baum in der FAZ.
Was darf Satire?
Die beiden Journalisten der "Zeit", Josef Joffe und Jochen Bittner, haben gegen die Satiresendung "Die Anstalt" verloren, teilte heise.de mit. Demnach hat das Landgericht Hamburg die einstweilige Verfügung aufgehoben, die "Der Anstalt" das Offenlegen von Verbindungen zu atlantischen Organisationen untersagten. Merke: Satire ist dann am besten, wenn sie auf der Wahrheit beruht.



Verlage verschwinden aus Suchmaschinen
Erste Auswirkungen des neuen Leistungsschutzrechtes beschreibt Stefan Niggemeier in seinem Blog. Demnach zeigen die Suchmaschinen GMX, Web.de und t-online die Seiten von Verlagen nicht mehr an, die unter das Leistungsschutzrecht fallen - darunter die Berliner Zeitung, Morgenpost, Abendblatt, WAZ u.ä.



Niebel geht zu Rheinmetall
Das gibt's doch nicht: Unser ehemaliger Entwicklungsminister wird Rüstungslobbyist - das melden heute die Tageszeitungen, u. a. die Sueddeutsche. Da weiß man doch gleich, welche Art von Entwicklungshilfe er seinerzeit geleistet haben wird! Also echt!
Gwalledädsschurnalissmus in der TA
Rasierklingen! Im Hundeleckerli! Ich weiß, journalistische Bringepflicht und "unsere Leser" interessiert das, aber - muss das wirklich sein, liebe Thüringer Allgemeine? Vielleicht habe ich jedoch was übersehen und es handelt sich in Wahrheit um einen Artikel von höchster politischer Brisanz und überregionalem Interesse?



Lewitscharoffs Dresdner "Rede"
Was ist wohl in Sibylle Lewitscharoff gefahren? Als Schriftstellerin muss sie wissen, welche Macht die Worte haben. Persönliche Betroffenheit darf nie zu Abwertung führen - eine so versierte Autorin muss verantwortungsvoll mit der Sprache umgehen. Wer sich selbst ein Bild machen will - hier ist die Rede im Wortlaut.

Wulff und die Medien
die Skandalisierung und Demontage von Wulff hat etwas vom Investiturstreit, meint Hans Matthias Kepplinger im Cicero.
Sozialtourismus
ist das Unwort des Jahres 2013. Gut, dass wir drüber geredet haben, meint Peter Zudeik in seinem Kommentar. Denn Diskussionen wie diese erreichen nur Leute, die sich eh mit einem solchen Sprachgebrauch auseinandersetzen - und nicht die Leute an den Stammtischen mit ihren rassistischen Vorurteilen.
Hitsche und verhohnepiepeln
sind die sächsischen Wörter 2013. "Forhohnebibeln", so im Original, gibt es auch in Thüringen, ich würde es allerdings schreiben wie in der Überschrift: verhohnepiepeln. Schönes Wort, das!
Haltungsfragen
Müssen Zeitungen eine Haltung haben? Unverwechselbar sein? Alexander Krex schreibt dazu im aktuellen Der Journalist und spricht u.a. mit Tom Strohschneider, Chefredakteur der linken Tageszeitung Neues Deutschland.
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