Büro Für Angewandte Poesie


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Lewitscharoffs Dresdner "Rede"
Was ist wohl in Sibylle Lewitscharoff gefahren? Als Schriftstellerin muss sie wissen, welche Macht die Worte haben. Persnliche Betroffenheit darf nie zu Abwertung fhren - eine so versierte Autorin muss verantwortungsvoll mit der Sprache umgehen. Wer sich selbst ein Bild machen will - hier ist die Rede im Wortlaut.

Wulff und die Medien
die Skandalisierung und Demontage von Wulff hat etwas vom Investiturstreit, meint Hans Matthias Kepplinger im Cicero.
Sozialtourismus
ist das Unwort des Jahres 2013. Gut, dass wir drber geredet haben, meint Peter Zudeik in seinem Kommentar. Denn Diskussionen wie diese erreichen nur Leute, die sich eh mit einem solchen Sprachgebrauch auseinandersetzen - und nicht die Leute an den Stammtischen mit ihren rassistischen Vorurteilen.
Hitsche und verhohnepiepeln
sind die schsischen Wrter 2013. "Forhohnebibeln", so im Original, gibt es auch in Thringen, ich wrde es allerdings schreiben wie in der berschrift: verhohnepiepeln. Schnes Wort, das!
Haltungsfragen
Mssen Zeitungen eine Haltung haben? Unverwechselbar sein? Alexander Krex schreibt dazu im aktuellen Der Journalist und spricht u.a. mit Tom Strohschneider, Chefredakteur der linken Tageszeitung Neues Deutschland.
Unter den Teppich gekehrt
Dass Deutschland seine Waffenexporte nicht ausreichend kontrolliert oder dass die Polizei-Auflagen zu den G8-Protesten in Heiligendamm rechtswidrig waren - Themen wie diese kamen in der Berichterstattung der so genannten Leitmedien nicht vor,  so die  Initiative Nachrichtenaufklrung (INA). Jedes Jahr sucht die INA, ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Hochschulen, blinde Flecken in der journalistischen Berichterstattung.
Rechtsanspruch aufs Gegenlesen?
Drfen Interviewte die Interviews vor der Verffentlichung lesen und "anpassen"? Hierzulande ist diese Praxis gang und gbe. Doch einen Rechtsanspruch aufs Gegenlesen gibt es nicht. Noch nicht? Hintergrnde beleuchtet ein Beitrag auf dem Blog des Journalisten Peter Hossli.

Arbeits- oder erwerbslos?
Die nationale Armutskonferenz hat eine Liste mit sozialen Unwrtern gesammelt, also Begriffen, die diskriminierend sind oder diskriminierende Untertne haben. bertriebene Sprachkritik kann ich dabei nicht entdecken - ebensowenig wie Alexander Lasch in seinem interessanten Blog.


Gesetz zum Leistungsschutzrecht verabschiedet
ist es also doch passiert: Der Bundestag hat heute das umstrittene Gesetz zum Leistungsschutzrecht verabschiedet. Damit wollen Verlage ein Stckchen vom Google-Kuchen: Knftig sollen gewerbliche Anbieter wie Suchmaschinen (oder das Poesiebro) zahlen, wenn sie Auszge von Artikeln (Snippets) zitieren.

Text der Gesetzesvorlage

Pressefreiheit adé
Die Formulierungen klingen harmlos, aber sie haben es in sich. Mit seinem aktuellen Urteil hat das Bundesverfassungsgericht die Auskunftspflicht der Behrden und damit die Pressefreiheit beschnitten, meint der DJV-Vorsitzende Michael Konken im ND-Interview.
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