Büro Für Angewandte Poesie


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Sozialtourismus
ist das Unwort des Jahres 2013. Gut, dass wir drüber geredet haben, meint Peter Zudeik in seinem Kommentar. Denn Diskussionen wie diese erreichen nur Leute, die sich eh mit einem solchen Sprachgebrauch auseinandersetzen - und nicht die Leute an den Stammtischen mit ihren rassistischen Vorurteilen.
Hitsche und verhohnepiepeln
sind die sächsischen Wörter 2013. "Forhohnebibeln", so im Original, gibt es auch in Thüringen, ich würde es allerdings schreiben wie in der Überschrift: verhohnepiepeln. Schönes Wort, das!
Haltungsfragen
Müssen Zeitungen eine Haltung haben? Unverwechselbar sein? Alexander Krex schreibt dazu im aktuellen Der Journalist und spricht u.a. mit Tom Strohschneider, Chefredakteur der linken Tageszeitung Neues Deutschland.
Unter den Teppich gekehrt
Dass Deutschland seine Waffenexporte nicht ausreichend kontrolliert oder dass die Polizei-Auflagen zu den G8-Protesten in Heiligendamm rechtswidrig waren - Themen wie diese kamen in der Berichterstattung der so genannten Leitmedien nicht vor,  so die  Initiative Nachrichtenaufklärung (INA). Jedes Jahr sucht die INA, ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Hochschulen, blinde Flecken in der journalistischen Berichterstattung.
Rechtsanspruch aufs Gegenlesen?
Dürfen Interviewte die Interviews vor der Veröffentlichung lesen und "anpassen"? Hierzulande ist diese Praxis gang und gäbe. Doch einen Rechtsanspruch aufs Gegenlesen gibt es nicht. Noch nicht? Hintergründe beleuchtet ein Beitrag auf dem Blog des Journalisten Peter Hossli.

Arbeits- oder erwerbslos?
Die nationale Armutskonferenz hat eine Liste mit sozialen Unwörtern gesammelt, also Begriffen, die diskriminierend sind oder diskriminierende Untertöne haben. Übertriebene Sprachkritik kann ich dabei nicht entdecken - ebensowenig wie Alexander Lasch in seinem interessanten Blog.


Gesetz zum Leistungsschutzrecht verabschiedet
ist es also doch passiert: Der Bundestag hat heute das umstrittene Gesetz zum Leistungsschutzrecht verabschiedet. Damit wollen Verlage ein Stückchen vom Google-Kuchen: Künftig sollen gewerbliche Anbieter wie Suchmaschinen (oder das Poesiebüro) zahlen, wenn sie Auszüge von Artikeln (Snippets) zitieren.

Text der Gesetzesvorlage

Pressefreiheit adé
Die Formulierungen klingen harmlos, aber sie haben es in sich. Mit seinem aktuellen Urteil hat das Bundesverfassungsgericht die Auskunftspflicht der Behörden und damit die Pressefreiheit beschnitten, meint der DJV-Vorsitzende Michael Konken im ND-Interview.
Vereinfacht? Verfälscht?
Einen Einblick in die Arbeitsweise von Journalisten gibt der Beitrag von Sebastian Heiser im tazblog. Journalisten müssen vereinfachen und zusammenfassen. Die hohe Kunst besteht darin, dabei nicht zu werten oder Inhalte zu verfälschen.
Zeitung ohne Journalisten
Die WAZ macht die Westfälische Allgemeine dicht. Übrig bleibt nur eine leere Hülle, ein Zombie. Füllen sollen das Blatt künftig die Meldungen der Konkurrenz. Hintergründe auf dem Blog von Stefan Niggemeier sowie beim Journalistenverband, vor allem über die Proteste am 2. Februar 2013.

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