Büro Für Angewandte Poesie


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Springer und BILD ...
... stehen in der Mitte der Gesellschaft und haben diese ein ganzes Stück nach rechts gezogen. Das meint der Freitag anlässlich des 100. Geburtstages von Axel Springer.
Kiezdeutsch fetzt echt ein
Mit dem so genannten Kiezdeutsch, einem Slang den (überwiegend) Berliner Jugendliche benutzen, entsteht ein neuer Dialekt des Deutschen, meint die Germanistik-Professorin Heike Wiese. Das Kiezdeutsch folgt eigenen Regeln und füllt Lücken des Standarddeutschen, und zwar auf ziemlich kreative Art, meint auch das Poesiebüro.
Schreibmaschine als Tastatur
Eine Schreibmaschine, die wie eine Tastatur funktioniert, stellt die Seite neuerdings.com vor. Toll. Das will ich!
Artikel im Netz bezahlen?
Am vergangenen Wochenende hat die Koaltition ein Leistungsschutzrecht für Presseartikel im Internet beschlossen. Demzufolge sollen Google und Co künftig bezahlen, wenn sie Artikel zitieren. Wie das genau aussehen soll - zum Beispiel auch für  andere Nutzer wie z.B. Blogger - darüber ist sich die Koalition nicht klar.
Katze im Glitzerstaub
Was steckt zwischen den Zeilen eines Gedichtes? Und können Sprachen kulturelle Unterschiede überbrücken? Im Blog der FAZ  erläutert die Piratin Marina Weisband ihr Vorgehen beim Übersetzen von russischer Lyrik ins Deutsche.
Lux in Arcana
Der Vatican öffnet einen Teil seines Archives: Lux in Arcana heißt die Ausstellung, die derzeit in Rom öffnet. Zu sehen sind Dokumente aus 12 Jahrhunderten, Kaiser Barbarossa ist vertreten sowie sein Enkel, Kaiser Friedrich II, dessen Absetzung und Exkommunizierung Papst Innozenz IV 1245 verfügte - die Urkunde dazu kann man nun betrachten, ebenso wie Akten aus dem Prozess gegen Galileo Galilei. Da möchte ich mich mal einschließen lassen!
Von der Gleichgültigkeit
Sich um jemanden kümmern, ohne sich mit ihm zu identifizieren sei die Grundlage der Kooperation in der komplexen modernen Gesellschaft. Das meint der US-amerikanische Soziologe Richard Sennett im Interview.
Keine Sprechverbote!
Darf man/frau Fotze sagen?, fragt Katrin Rönicke im Freitag-Blog. Und beantwortet ihre Frage: Dass Sprache für viele Menschen Traumata transportiert und manche Worte wie Trigger funktionieren können, ist noch lange kein Grund, sie zu verbieten. Ganz im Gegenteil: Gerade Worte, die reiben, drücken und schmerzen, müssen in der Sprache bleiben, weil sie aufregen und das Potenzial haben, Aufruhr auszulösen. Poesieprädikat: lesenswert! (übrigens auch die Diskussion dazu)
Für dich immer noch Sie!
Einen Trend zum Du im Büro macht spiegel online aus. Mir wird mit zunehmendem Alter das nivellierende Du immer unangenehmer. Und in vielen meiner Seminare bin ich als Semiarleiterin eine Respektsperson und immer noch Frau Engelmann.
Europäischer Gerichtshof stärkt Pressefreiheit
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat gestern in zwei Urteilen die Pressefreiheit gestärkt, berichtet der Blog Medienfilter. Eines betraf Caroline von Monaco, das andere ein Foto von einem koksenden Schauspieler, das die Bild-Zeitung veröffentlicht hatte. Beides seien Personen der Zeitgeschichte, mit den Veröffentlichungen würde ihre Privatsphäre nicht verletzt, befand das Gericht. Deutschland muss nun seine Rechtssprechung dem Urteil anpassen.
Der Text des Urteils ist zu finden auf der Seite des EGMR.
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