Büro Für Angewandte Poesie


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Pünktchen, Pünktchen
Gehören Satzzeichen zur Schrift, fragt Rudolf Helmstetter in einem Zeit-Essay. Oft würden sie als "unbeträchtlich" angesehen, doch sie sind nicht nur immens wichtig für die Lesbarkeit, sondern unterscheiden die Schrift von der gesprochenen Sprache.
5000 neue Wörter
Der neue Duden ist da und er enthält 5000 neue Wörter. Auf die meisten könnte ich verzichten, auf "Lügenpresse" zum Beispiel oder "Flexitarier". Andere wie "entfreunden", "polysportiv" oder "verpeilen" (kenne und nutze ich schon lange) finde ich - nunja - witzig. 
Wem gehört die Sprache?
Auf Sprachlog äußert sich Sprachwissenschaftlerin Kristin Kopf kritisch zu einem Artikel in der Frankfurter Rundschau, der sich mit Sprachwandel beschäftigt und unter dem Stichwort "Deppenleerzeichen" erschien. Wichtigste Erkenntnis: Geändert hat sich, wer öffentlich schreiben darf.
Gendern oder nicht gendern?
Wie hältst du's mit dem Gendern? Zu diesem Thema lässt sich Christian Stappenbeck im ND aus. Gute Diskussionsgrundlage, finde ich.
Beruf: Ehefrau
Wie sich in der Position der "Gattin" des Bundespräsidenten ein traditionelles Rollenbild spiegelt, darüber schreibt Maragarete Stokowski in ihrer Spiegel-Kolumne. Ich finde zudem, die nächste BP-Gattin sollte ein Gatte sein.
Urheberrecht, ganz anders
Geleakte Papiere zum Afghanistan-Einsatz, die die WAZ-Mediengruppe veröffentlicht hatte, könnten unter das Urheberrecht fallen. Derzeit steht dazu ein Gerichtsurteil an, berichtet die Tageszeitung taz. Schließlich hätten die Beamten ihre eigene Beurteilung eingebracht, argumentiert der Anwalt der Bundesregierung. Na, das nenn' ich kreativ!
Nachrichten, die nicht vorgekommen sind
Wie jedes Jahr veröffentlicht "der blinde Fleck" wieder Nachrichten, die in der Berichterstattung nicht oder nicht ausreichend beleuchtet wurden. Brisantes Thema u.a. 2016: Scheinselbstständigkeit bei JournalistInnen.
Nicht auf Ideologien hereinfallen
Sprachforscherin Elisabeth Wehling erklärt im Tagesspiegel, wie Ideologien funktionieren, welche Tricks der US-Präsident Donald Trump anwendet und warum man die Slogans der AfD nicht wiederholen soll.
Postfaktisch? Präfaktisch?
Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat "postfaktisch" zum Wort des Jahres gekürt. Eine Entscheidung für Leute, die "exorbitant" statt "doll" sagen, meint Margarete Stokowski in ihrer Spiegel-Kolumne.
28. September: Der Stell-eine-dumme-Frage-Tag
In der Schule hieß es immer: Es gibt keine dummen Fragen (nur dumme Antworten). Am 28. September ist in den USA der Stell-eine-dumme-Frage-Tag. Fangen wir doch gleich mal damit an: Welche lustigen Gedenktage gibt es noch? Da wäre zum Beispiel der weltweite "Brate-Eier-auf-dem-Gehweg-Tag" (4. Juli) oder der weltweite "Erfinde deinen eigenen Feiertag-Tag" (26. März).
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