Zeitreise de luxe

Die erste "Blender"-Rezension auf Instagramm.

Die Buchbloggerin Carola Quint <@lesenmitcarola> hatte deutlich Spaß bei der Lektüre: »Natürlich ist vieles überzogen, zugespitzt, dramaturgisch spitzfindig konstruiert. Aber genau das ist der Witz an diesem Roman der Kennerin Engelmann. Sie überzeichnet, ohne ins Alberne abzurutschen. Sie kennt die DDR-Gepflogenheiten aus dem Effeff und jongliert mit dem sozialistischem Sprachgebrauch so elegant wie einst das Neue Deutschland. Eine Zeitreise deluxe.«

Und hier noch der Link zur Rezension auf der Webseite der Autorin: www.lesenmitcarola.de. Diese Rezension gefällt mir noch besser: "Formal ist Blender ein klassischer Schelmenroman im modernen Gewand: episodisch gebaut, mit einem Antihelden, der weniger aus Bosheit als aus Schwäche und Hybris scheitert. Inhaltlich ist er eine literarische Zeitreise in die späten Achtziger, in jene Phase der Zeitenwende 1989/90, in der Gewissheiten bröckelten und Opportunisten wie Idealisten gleichermaßen ins Schleudern gerieten. Hannes wird dabei zum Seismographen eines Systems im Zerfall. (...)

Wer verstehen will, wie sich Alltag, Anpassung, Kriminalität und Politik in einer Diktatur verschränken, findet hier eine ebenso unterhaltsame wie aufschlussreiche Lektüre. Anke Engelmann ist mit Blender ein Kunststück gelungen: ein atmosphärisch dichtes, humorvolles und zugleich ernüchterndes Porträt der späten DDR."

Freigabe: 11.02.2026, 13:06 / Anke Engelmann

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